Leistungssport
Fachbereich Leistungssport
Im Saarland geben wir im Wasser richtig Gas!
Flossenschwimmen und Streckentauchen
werden bei uns aktiv als Wettkampfsport betrieben. Dafür treffen sich unsere Sportlerinnen und Sportler wöchentlich zu einem vereinsübergreifenden Training im Hallenbad des Sportcampus Saar. Und das Beste: Bei uns sind nicht nur erfahrene Leistungssportler willkommen. Auch alle, die einfach mal reinschnuppern, Neues ausprobieren oder sich sportlich weiterentwickeln möchten, sind herzlich eingeladen.
Trainingszeiten:
Mittwochs von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr
Hallenbad SC Saar
Unterwasser Rugby:
Wir möchten wieder ein Unterwasser-Rugby-Team aufbauen.
Wenn du Lust hast, das auszuprobieren – absolut gerne melden! Wolfgang freut sich über jedes neue Gesicht. Komm doch mal beim Training am Sportcampus Saar vorbei!
Wettkampfdisziplinen
Flossenschwimmen
Die Sportart des Flossenschwimmens kann man am besten beschreiben mit den Worten dynamisch, kraftvoll, schnell und elegant. Der Schwimmer, der ausgestattet ist mit speziellen Flossen, zum Teil auch mit Monoflosse, Taucherbrille und Schnorchel ist rein geschwindigkeitsorientiert. Seit 2006 wird dieser Sport von Seiten des VDST als Finswimming bezeichnet. Monoflosse, hier stecken beide Füße in einer breiten Flosse und man schlängelt sich mit einer stromlinienförmigen Körperhaltung, delphinähnlichen Bewegungen sehr elegant und schnell durch das Wasser.
Streckentauchen
Beim Streckentauchen geht es darum, unter Wasser mit einem Atemzug (Apnoetauchen) eine möglichst weite Strecke zurückzulegen. Streckentauchen ist beim Rettungsschwimmen von Bedeutung und ist eine sportliche Disziplin beim Apnoetauchen. Bei uns Tauchern praktizieren wir das Streckentauchen mit Flossen.
Orientierungstauchen
Wir Taucher verbinden diese Disziplin am ehesten mit unserem Sporttauchen. Doch Obacht, dies sollten auch alle Gemeinsamkeiten sein. Der Wettkämpfer benötigt neben technischem Verständnis eine gute Kondition als auch eine Fähigkeit zur Koordination.
Auch bei dieser Sportart wird mit Monoflosse geschwommen, das Druckluftgerät, an dem ein Kompass und ein Meterzähler befestigt sind, wird in einer Wassertiefe von 3–5 Meter vor sich hergeschoben und strömungsgünstig getaucht. Auf der Wasseroberfläche kann man die Wettkämpfer anhand von kleinen Bojen, die sie hinter sich herziehen, beobachten. Die zu erreichenden Stationen sind ebenfalls markiert und daher kann der Wettkampfrichter dies entsprechend auswerten.
Bevor der Wettkämpfer startet, muss er den Kurs vermessen. Er benutzt folgende Hilfsmittel: Messlatte, Peiltisch, Theodolit, zwei Peilstangen. Damit kann er den zu schwimmender Kurs auf den Peiltisch übertragen und dort Grad- und Meterzahlen der Kurse ablesen und auf dem Gerät vermerken. Nun ist es sein Ziel, in kürzester, vorgegebener Zeit die verschiedenen Stationen im Freigewässer in der vorgegebenen Reihenfolge zu erreichen.
Es gibt verschiedene Kurse, die von den Wettkämpfern als Einzel-Disziplin getaucht werden:
M-Kurs (630 m)
Ohne Sichtkontakt werden die einzelnen Punkte umtaucht und münden in einen Zielbereich, der 30 m umfasst und in dessen Zentrum sich das Ziel, der letzte Punkt, befindet.
5-Punkte-Kurs (650 m)
Bei diesem Wettkampf muss der Schwimmer alle 5 Punkte für den Wettkampfrichter sichtbar bewegen.
Sternkurs (620 m)
Wie der Name bereits sagt, stellt dieser Kurs einen Stern dar, bei dem abwechselnd ein Punkt umschwommen und ein Punkt bewegt werden muss.
Mannschaftsdisziplinen
Die Mannschaftsdisziplinen sind unterteilt in die Mannschaftsorientierung nach Karte (Monk) und die Mannschaftstreffübung (MTÜ). Für MTÜ existieren zwei durchführbare Varianten.
Unterwasser-Rugby
Die einzige echte drei-dimensionale Mannschaftssportart der Welt
Unterwasser-Rugby (UWR) ist Action pur
Ein schneller, körperlicher und zugleich faszinierender Mannschaftssport, der im Tiefwasser eines Schwimmbeckens ausgetragen wird. Zwei Teams kämpfen darum, den Ball im gegnerischen Korb auf dem Beckenboden zu versenken – ein Spiel, das Kraft, Technik, Orientierungssinn und Teamgeist in völlig neuer Dimension verlangt. Ausgerüstet mit Maske, Schnorchel und Flossen gleiten jeweils sechs Spieler pro Team durch das Becken. Die beiden Torkörbe stehen am Boden – Öffnung nach oben, bereit für spektakuläre Angriffe.
Das Spiel – 360° Action unter Wasser.
Im Gegensatz zu anderen Ballsportarten bewegt man sich im UWR nicht nur nach vorne, hinten, rechts oder links – sondern auch auf und ab. Das Spielfeld wird zum Raum, in dem jede Richtung zählt. Genau das macht die besondere Faszination aus … und die Herausforderung: Unter Wasser kann niemand sprechen. Kommunikation passiert über Blickkontakt, Handzeichen und ein eingespieltes Teamgefühl.
Spielzeit
Sie beträgt 2 × 15 Minuten, mit Zeitstopp bei jeder Unterbrechung – ähnlich wie im Eishockey oder Basketball.
Der Ball
Er besteht aus einer mit Salzwasser gefüllten Kunststoffhülle, ungefähr so groß wie ein Handball, und sinkt perfekt im Wasser. Er wird unter Wasser mit einer oder beiden Händen gespielt – erfahrene Spieler können ihn drei bis vier Meter präzise zuspielen.
Das Team
11 Freunde müsst ihr sein: sechs im Wasser, fünf auf der Auswechselbank. Der Wechsel erfolgt fließend während des Spiels. Die Mannschaften tragen weiße oder blaue Badeanzüge beziehungsweise Hosen sowie passende Kappen.
Die wichtigsten Regeln – fair, schnell, intensiv.
Nur der ballführende Spieler darf angegriffen werden. Festhalten an Ausrüstung, Tor oder Körperkontakt ohne Ball (z. B. Halten, Würgen, Treten, Schlagen) ist strikt verboten. Der Torverteidiger darf den Korb mit dem Körper abdecken, jedoch ohne sich an Tor oder Wand festzuhalten.








